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von Arthur Schnitzler
 
 

Prostituierte trifft Soldat. Soldat trifft Stubenmädchen. Stubenmädchen trifft einen jungen Herrn. Der junge Herr trifft eine Ehefrau. Die Ehefrau trifft ihren Gatten.

So beginnt „Reigen“ in dem zehn Figuren unterschiedlichster Stände auf die rastlose Suche nach Sex und/oder Liebe gehen. Jedes Mal erleben wir Vor- und Nachspiel des Geschlechtsakts, welche Schnitzler durch verbalerotische Szenen mit leisen Zwischentönen und makabren Humor auf die Bühne bringt.

"Reigen“ zeigt an der Gesellschaft des „fin de siècle“ wie wenig sich am rastlosen Liebesgebaren der Menschheit – sowohl geschlechterspezifisch als auch stände- und altersunabhängig – geändert hat. Die Suche, der Trieb nach Abenteuer und nach erfüllter Liebe, nach hastiger Lusterfüllung und trauriger Hingabe, bleibt bestehen.

Eine Inszenierung an den Kammerspielen Wiesbaden


Regie: Boris C. Motzki

Bühne & Kostüme: Caro Hanf

Dramaturgie: Christian Mayer

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